Schröpfen

Schröpfen ist eine sehr alte Therapiemethode, welche bereits vor der Zivilisation von diversen Kulturen ausgeübt wurde.

Grundsätzlich werden dabei Hohlkörper – im Normalfall aus Glas – mit Unterdruck auf die Haut angebracht. Dieser Vorgang führt dazu, dass sich eine Gewebefalte in den Schröpfkopf zieht. Durch dieses Vakuum wird die Durchblutung gefördert.

Eine Mehrdurchblutung der Haut hat zur Folge, dass die Sauerstoffversorgung im Gewebe verbessert, der Stoffwechsel angeregt und das Immunsystem gestärkt werden und zusätzlich erhält unser Körper die nötige Wärme und Energie um auch chronische Entzündungen abheilen zu können. Mit der Schröpftherapie wird ein ausgleichender Effekt erzielt, bei Antriebslosigkeit und Müdigkeit wird dem Körper Energie gespendet. Auch in der Frauenheilkunde kommt die Schröpftherapie fleissig zum Einsatz, da sie bei Menstruationsschmerzen, fehlender Menstruation sowie bei zu starker/schwacher Menstruation optimieren kann.

Feuerschröpfen:
Beim Feuerschröpfen wird das Vakuum durch das Abkühlen der Luft im Glas erzielt. Je nach Therapie werden die Schröpfgläser lokal oder auf einer Reflexzone angebracht und 15 – 20 Minuten auf der Haut belassen. Die starke Durchblutungsförderung führt zu Hämatomen und kann in den ersten Tagen nach der Behandlung zu leichter Druckempfindlichkeit führen. Nebst den oben erwähnten Einsatzgebieten kann das Feuerschröpfen auch bei Atemwegserkrankungen, Asthma, Colitis ulcerosa, nervösen Herzbeschwerden, Harnwegsbeschwerden, hormonellen Ungleichgewichten, Wechseljahresbeschwerden, Fibromyalgie und diversen weiteren Thematiken eingesetzt werden.

Eine Schröpfbehandlung dauert 30 Minuten.
Ich empfehle die Haut mit einer Massage à 30 Minuten optimal auf die nachfolgende Therapie vorzubereiten.

In meiner Praxis liegt der Fokus auf der Frauenheilkunde, für die manuellen Behandlungen bist du als Mann aber jederzeit ebenfalls willkommen.